Was für Erwachsene selbstverständlich ist, muss für Kinder nicht unbedingt ein sein – kann aber hilfreich sein und unter Umständen auch Zinsen einbringen, die dem jungen Kontoinhaber wiederum zugute kommen. Die Banken möchten damit eine möglichst frühe Kundengewinnung erreichen und lassen sich so manches einfallen, um den Bedürfnissen ganz junger Kunden auf die Spur zu kommen.

Kindgerechte Konditionen

Mit einem deutschlandweiten Gesamtvermögen über 3,8 Mio. Euro bei den Sechs- bis Dreizehnjährigen und darüber hinaus einem bar ausgehändigten Taschengeld verfügen die Kinder über einen wachsenden Betrag. Fast jede Bank bietet in der Zwischenzeit ein solches Konto an, meist gebührenfrei und mit einem Zinsbetrag von 1 bis 4 Prozent. Darüber hinaus vergeben viele zusätzlich eine Kontokarte und eine PIN, mit denen der Jugendliche dann auch Geld am Automaten abheben kann. Beim Rahmenprogramm lassen sich die Anbieter so einiges einfallen, angefangen bei T-Shirts, Schulutensilien oder Rucksäcken bis hin zu MP3-Playern und sogar Sonderveranstaltungen.

Lerneffekt vorrangig

Wichtig ist, das für das Kind passende Angebot zu finden. Nicht immer ist die Bank identisch mit der der Eltern, die zur Genehmigung des Kontos in jedem Fall hinzugezogen werden müssen und auch für dessen Aufsicht zuständig sind. Der Lerneffekt steht dabei im Vordergrund, die zusätzlichen Zinsen sollten dabei eine untergeordnete Rolle spielen. Reine Sparkonten sind zudem besonders für größere Beträge geeignet, die zu einem späteren Zeitpunkt eingesetzt und dem Kind zugute kommen sollen.

10. Juli 2009, 17:30 Uhr

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