Der Paritätische fordert das Girokonto für jedermann. Als beschämend bezeichnet er, dass Menschen mit niedrigem Einkommen oder Schulden das Konto gekündigt oder ein Jedermannkonot verweigert wird. Aus diesem Grund fordert der Verband die Bundesverbraucherschutzministerin Aigner sowie den Bundesfinanzminister Steinbrück auf, diesbezüglich für gesetzliche Regelungen zu sorgen. Seit 13 Jahren nun habe sich die Kreditwirtschaft freiwillig selbstverpflichtet, für das Konto für jedermann zu sorgen. Dies sei bis heute nicht gesehen. Laut der Vorsitzenden Merk dürfe ein Girokonto kein Luxus sein. Ganz im Gegenteil: es sei zwingende Vorausetzung für die gesellschaftliche Teilhabe. Nicht nur die Miete wird über das Bankkonto geregelt, sondern auch die Gehaltszahlung oder die Handyrechnung.
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